Sie sind hier: Startseite » Code of Conduct

Code of Conduct

1. Grundsätze allgemein

Das Handeln unseres Unternehmens und seiner Mitarbeiter orientiert sich insbesondere an den Werten der Loyalität und Integrität. Wir setzen in jeden Mitarbeiter das Vertrauen, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Der Schutz von Mensch und Umwelt ist ein elementarer Grundsatz. Dies gilt sowohl bei der Erfüllung unserer Aufgaben für das eigene Unternehmen als auch im Rahmen unserer Dienstleistungen für Kunden und Geschäftspartner.

Wir beachten die Gesetze und Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Arbeitszeit und zur Produktsicherheit.

Unser ausdrückliches Bestreben ist es, alle Kundenwünsche und Anforderungen zeit- und qualitätsgerecht zu erfüllen.

Wir lehnen unlautere Geschäftspraktiken ab. Unsere Geschäfte betreiben wir frei von Korruption oder Bestechung.

Wir zeigen Verantwortung und Respekt gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden.

Wir schaffen Vertrauen durch unsere Zuverlässigkeit und Transparenz.

Die Integrität und der gute Ruf unseres Unternehmens liegen in den Händen aller Mitarbeiter.

Wir erkennen unsere soziale Verantwortung an.

Niemanden entsteht aus der Einhaltung des Verhaltenskodex ein Nachteil.

Wir stehen in einem ständigen Verbesserungsprozess.

2. Umgang mit Mitarbeitern

2.1. Grundsätze

Die Fähigkeiten und das Engagement unserer Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut. Wir erwarten von unseren leitenden Mitarbeitern, dass sie unternehmerisch und eigenverantwortlich handeln. Die Beziehungen zwischen Führungskräften und allen Mitarbeitern in allen Bereichen werden von gegenseitiger Achtung und Respekt, von Offenheit, Ehrlichkeit und dem gemeinsamen Verständnis vertrauensvoller Zusammenarbeit geleitet.

Wir führen faire und offene Gespräche und setzen uns mit unterschiedlichen Meinungen konstruktiv auseinander. Wir ermutigen unsere Beschäftigten, ihre Ideen und Anliegen offen und direkt anzusprechen.

Chancengleichheit ist ein wichtiger Bestandteilt unserer Personalpolitik. Deshalb fördern wir Vielfalt und Toleranz.

Maßstab für die Beurteilung der Beschäftigten sind u.a. ihre Fähigkeiten, ihre Leistungen und ihr ethisches Verhalten. Wir diskriminieren niemanden aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung. Wir dulden keine Diskriminierung.

Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert, zu einer Atmosphäre respektvollen Miteinanders beizutragen, in der jegliche Art von persönlicher Belästigung ausgeschlossen wird. Dazu gehören Arbeitsplatzschikanen, unerwünschte sexuelle Annäherungen, unerwünschte Körperkontakte, unsittliche Angebote oder ein durch beleidigende Witze, Bemerkungen und Erniedrigungen beeinträchtigtes Arbeitsumfeld. Gewalt in jeglicher Form sowie Tätlichkeiten am Arbeitsplatz, einschließlich verbale Bedrohungen und Einschüchterungen sind in unserem Unternehmen strengstens verboten.

Mitarbeiter haben alle Tätigkeiten zu unterlassen, die das Unternehmen oder seine Beschäftigten in illegale Praktiken verwickeln können. Das betrifft den Personaleinsatz ebenso wie den Einsatz von Betriebsvermögen.

2.2. Arbeitsschutz

Auf die Einhaltung der einschlägigen arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und Gesundheitsschutzrichtlinien legen wir allerhöchsten Wert, denn unsere Beschäftigten haben einen Anspruch auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld. Deshalb sind wir bestrebt, das körperliche und psychische Wohlbefinden unserer Mitarbeiter zu fördern. Unsere Ziele sind niedrige Krankheitsausfallquoten und die absolute Vermeidung von Arbeitsunfällen.

Unsere Arbeitsschutzpolitik beinhaltet auch das Verbot von Alkohol und Drogen am Arbeitsplatz.

3. Umgang mit Geschäftspartnern und Behörden

Qualität und Professionalität, mit denen wir Mehrwert für unsere Kunden erzielen, sind wesentliche Kennzeichen unserer Dienstleistungen.

Das Unternehmen überzeugt durch Qualität, Leistung und Preis. Mitarbeiter behandeln Geschäftspartner absolut fair und verkehren mit Behörden auf der Basis des geltenden Rechts und der internen Richtlinien. Wir erbringen unsere Dienstleistungen unabhängig und professionell. Die Ergebnisse unserer Dienstleistungen dokumentieren wir nach Bedarf. In den Zertifizierungsunterlagen finden sich diese Erkenntnisse wieder. Verträge werden eingehalten, wobei Veränderungen der Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Wir lassen nicht zu, dass der Wettbewerb durch Bestechung, Betrug, Wirtschaftsspionage, Diebstahl, Nötigung u.a. beeinflusst oder verfälscht wird. Eine Beteiligung an kartellrechtswidrigen Absprachen findet nicht statt. Versuche von Dritten wie etwa von Geschäftspartnern oder Amtsträgern, Mitarbeiter in ihrer Entscheidung unlauter zu beeinflussen, werden nicht geduldet; sie sind der Geschäftsführung anzuzeigen.

Mitarbeiter, die versuchen, Geschäftspartner oder Amtsträger durch korruptes Verhalten zu beeinflussen oder sich unlauterer Weise von Geschäftspartnern oder Amtsträgern beeinflussen lassen, werden – ungeachtet möglicher strafrechtlicher Konsequenzen – in geeigneter Weise zur Verantwortung gezogen. Das schließt auch disziplinarische und arbeitsrechtliche Maßnahmen ein.

4. Integrität im Geschäftsverhalten

4.1. Korruption

Als korrupt wird ein Verhalten bezeichnet, das von den normalen Pflichten einer dienstlichen Funktion abweicht, um sich private, finanzielle oder andere Vorteile zu verschaffen. Neutralität und Integrität unserer Dienstleistungen sind für die Reputation unseres Unternehmens von höchster Bedeutung.

Wir trennen Privat- und Unternehmenssphäre und nehmen strikt Abstand von jeglichen Handlungen, die geeignet sind, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern von Behörden sowie sonstigen Dritten unzulässige direkte oder indirekte Vorteile zu verschaffen (z.B. Anbieten, Gewähren von Geldbeträgen oder persönlichen Vorteilen). Neutralität und Integrität unserer Dienstleistungen sind für die Reputation unseres Unternehmens von höchster Bedeutung.

Dies gilt insbesondere dann, wenn Art und Umfang dieser Vorteile dazu geeignet sind, Handlungen oder Entscheidungen des Empfängers unzulässig zu beeinflussen.

Korruption, Absprachen unter Konkurrenten, Untreue und Betrug verzerren den Wettbewerb und führen u.a. zu höheren Kosten. Sie können mit erheblichen Strafzahlungen und Imageschäden verbunden sein und gefährden letztlich auch Arbeitsplätze im Unternehmen. Darüber hinaus führt Korruption zu einer nachhaltigen Zerstörung des Vertrauens in die ordnungsgemäße Geschäftsführung und beeinträchtigt unser Verhältnis zu Kunden und Lieferanten.

Auf allen Ebenen des Unternehmens herrscht ein klares Bewusstsein, das Korruption unter keinen Umständen geduldet wird. Das jeweils geltende Korruptionsstrafrecht ist einzuhalten.
Im Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern staatlicher Institutionen werden deshalb die Interessen des Unternehmens und die privaten Interessen von Mitarbeitern auf beiden Seiten strikt voneinander getrennt. Handlungen und Entscheidungen erfolgen frei von sachfremden Erwägungen und persönlichen Interessen.

Geldwerte persönliche Vorteile als Gegenleistung für eine Bevorzugung im geschäftlichen Verkehr dürfen weder angeboten, versprochen, gewährt noch gebilligt werden. Ebenso dürfen im Umgang mit Geschäftspartnern persönliche Vorteile von Wert weder gefordert noch angenommen werden.

In Ausnahmefällen sind finanzielle Zuwendungen an Dritte unter der Voraussetzung zu genehmigen, dass es sich um geringe Barbeträge oder kleine Geschenke im Rahmen örtlicher Gepflogenheiten handelt und sie ausschließlich dazu dienen, routinemäßige Geschäftsabläufe sicherzustellen oder zu beschleunigen. Alle derartigen Zahlungen müssen ordnungsgemäß verbucht und in den Büchern und Aufzeichnungen des Unternehmens ausgewiesen werden.



4.2. Arbeitsrechtliche Auswirkungen von Korruption im Unternehmen

Sowohl die Annahme als auch die Gewährung von Bestechungsleistungen rechtfertigt eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Entscheidend ist, inwieweit die Handlung geeignet ist, den Ruf des Unternehmens zu gefährden.

4.3. Umgang mit Geschenken

Geschenke sollten grundsätzlich weder verteilt noch angenommen werden. Dies gilt für Geldgeschenke und Sachgeschenke. Werbegeschenke sind wertmäßig so zu gestalten, dass ihre Annahme den Empfänger nicht in eine verpflichtende Abhängigkeit bringt. Sie müssen nach dem Prinzip ausgewählt werden, beim Geber und Nehmer jeglichen Anschein von Unredlichkeit und Inkorrektheit zu vermeiden. Gegebenenfalls ist der Vorgesetzte zu informieren bzw. seine Entscheidung einzuholen. Auch Reisen, Freikarten für Sport- und Kulturveranstaltungen, Essenseinladungen, Dienstleistungen, Werbeprämien sind als Geschenke anzusehen.

Unbedenklich ist die Annahme einer üblichen und angemessenen Bewirtung bei allgemeinen Veranstaltungen, an denen der Beschäftigte aufgrund seiner Stellung im Unternehmen im Auftrag des Unternehmens oder mit Rücksicht auf die ihm durch seine Stellung auferlegten gesellschaftlichen Verpflichtungen teilnimmt (z.B. offizielle Empfänge, Jubiläen, gesellschaftliche Veranstaltungen, die der Pflege dienstlicher Interessen dienen, Einweihungen, Eröffnung von Ausstellungen, Betriebsbesichtigungen oder dergleichen, die der Vorbereitung oder Ausführung bestimmter Maßnahmen des Unternehmens dienen, wenn sie ihren Grund in der Verkehrssitte und Höflichkeit haben, denen sich der Beschäftigte nicht entziehen kann, ohne gegen gesellschaftliche Formen zu verstoßen. Die Begriffe „übliche“ und „angemessen“ werden eng ausgelegt. Bei Zweifelsfragen ist die Geschäftsführung zu konsultieren.

Im Umgang mit Behörden müssen deren besondere Regelungen beachtet werden.

4.4. Spenden

Spenden bewegen sich im Rahmen der Rechtsordnung. Sie werden durch die Geschäftsführung festgelegt.

5. Verhalten gegenüber Wettbewerbern

Wir sind den Prinzipien des fairen und offenen Wettbewerbs in einer freien Marktwirtschaft verpflichtet. Wir nehmen strikt Abstand von rechtswidrigen und / oder strafrechtlich relevanten Praktiken (z.B. gesetzeswidrige Angebots- oder Preisabsprachen), die den Wettbewerb ausschließen, beschränken oder verzerren, vom Austausch von Wettbewerbsinformationen und der Diskriminierung von Wettbewerbern.

Im Umgang mit Wettbewerbern verbieten sich insbesondere Absprachen und andere Aktivitäten, die Preise oder Konditionen beeinflussen, oder den freien und offenen Wettbewerb in unzulässiger Weise behindern.

In Zweifelsfragen kann die Geschäftsführung kontaktiert werden.

6. Vermeidung von Intressenkonflikten

Loyalität gegenüber Unternehmen und Mitarbeitern ist wesentliche Grundlage unseres Geschäftsverhältnisses. Wir vermeiden Situationen, in denen persönliche oder finanzielle Interessen mit denen des Unternehmens in Konflikt geraten. Wir erwarten von unseren Führungskräften und Beschäftigten Situation bezogenes Handeln im Umgang mit Interessenskonflikten. Über Beziehungen zu Personen oder Firmen, die zu Interessenkonflikten führen könnten, wie z.B. Verwandtschaftsverhältnisse, Partnerschaften, Geschäftspartnerschaften, hat jeder Mitarbeiter die Geschäftsführung unmittelbar in Kenntnis zu setzen.

7. Vermeidung von Intressenkonflikten durch Nebentätigkeit

Nebentätigkeiten von Mitarbeitern sind anzuzeigen und gegeben falls vom Unternehmen zu genehmigen.

8. Geschäftsgeheimnisse / Unternehmenseigentum

Geschäftsgeheimnisse, vertrauliche Informationen, unabhängig davon, ob sich das geistige Eigentum im Besitz des Unternehmens oder von Geschäftspartnern befindet sind zu schützen. Das Unternehmen verpflichtet daher seine Mitarbeiter, Betriebs- Geschäftsinterna zu beachten sowie vertrauliche Informationen und vertrauliche Unterlagen nicht unbefugt an Dritte weiter zu geben oder in sonstiger Weise zugänglich zu machen.

Die private Nutzung von Unternehmenseigentum, von Betriebsstoffen, Ausrüstungen und sonstigen Wirtschaftsgütern sowie Arbeitsleistungen, ist immer ohne Ausnahme genehmigungspflichtig. Gesonderte Vereinbarungen sind möglich. Jeder Beschäftigte ist für den Schutz und die sachgerechte Nutzung des Unternehmenseigentums verantwortlich.

9. Datenschutz

Unsere Beschäftigten dürfen Informationen, soweit sie der Öffentlichkeit nicht bereits bekannt sind, nicht an Dritte preisgeben.

Hierzu zählen technische Daten, Finanzdaten, Betriebsdaten, Kundeninformationen und sonstige Informationen, die sich auf das Geschäft unseres Unternehmens und seine betrieblichen Aktivitäten und Zukunftspläne beziehen. Die Beschäftigten haben in Bezug auf personenbezogene Daten, insbesondere von Kunden und anderen Beschäftigten, einschlägige Gesetze sowie betriebliche Vorschriften zu befolgen. Personenbezogene Daten natürlicher und juristischer Personen werden nur entsprechend den jeweiligen Vorgaben erhoben, verarbeitet und genutzt.

10. Verpflichtung gegenüber Geschäftspartnern

Unser Unternehmen verpflichtet sich, die Grundsätze dieser Verhaltensrichtlinie seinen unmittelbaren Geschäftspartnern zu vermitteln und die Einhaltung der Inhalte dieser Richtlinie bei seinen Geschäftspartnern bestmöglich zu fördern und diese aufzufordern, diese Verhaltensrichtlinie ebenfalls zu befolgen, soweit die Geschäftspartner nicht ebenfalls über einen gleichwertigen Verhaltenskodex verfügen.

11. Umweltschutz

Wir sind uns der ökologischen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit bewusst und fühlen uns verpflichtet, unsere Umweltbilanz für heutige und künftige Generationen nachhaltig zu verbessern. Umweltschutzgesetze sind zu beachten und das umweltbewusste Handeln der Mitarbeiter zu fördern. Durch systematische Identifizierung und Nutzung des Potentials ökologischer Innovationen streben wir die Optimierung unseres Ressourceneinsatzes an.

12. Kontakte

Das Unternehmen hat einen verantwortlichen Ansprechpartner für alle Belange dieser Verhaltensrichtlinie benannt. Verbindliche Auskünfte über die Einhaltung der Verhaltensrichtlinie werden von ihm erteilt.

Das Unternehmen wirkt darauf hin, dass diese Verhaltensrichtlinie von allen Unternehmensmitarbeitern eingehalten wird.

Auf Gerichtsverfahren und Ermittlungen, die das Unternehmen betreffen, wird zum Schutze und zur Verteidigung des Unternehmens zügig und angemessen reagiert. Beschäftigte, denen in einer geschäftlichen Angelegenheit eine Klage, ein sonstiges Gerichtsverfahren oder eine Ermittlung droht, haben sich unverzüglich mit der Geschäftsführung in Verbindung zu setzen.

13. Meldung eines Verhaltensverstoßes

Sollten Mitarbeiter Kenntnis von einem möglichen Verstoß gegen diesen Verhaltenskodex erhalten, ermutigen wir sie, diese der Kontaktperson mitzuteilen.

Erster Ansprechpartner hierfür ist grundsätzlich der unmittelbare Vorgesetzte. Zu seiner Unterstützung kann dieser die Geschäftsführer oder die zur Verschwiegenheit und Anonymität verpflichtete Vertrauensperson hinzuziehen. Hinweise können auch anonym zur Kenntnis gegeben werden.

Der Schutz der Mitarbeiter vor unbegründeten Verdächtigungen wird sichergestellt.

Bei Verstößen gegen diesen Verhaltenskodex wird die Geschäftsführung aktiv und ergreift angemessene Maßnahmen zur ordnungsgemäßen Klärung. Vorrangig wird das Unternehmen versuchen, die Angelegenheit zu regeln, indem betroffenen Beschäftigten die Bedeutung der Werte erläutert wird und sie dadurch zu einer Verhaltensänderung bewegt werden können.

Möglich sind bei Verstößen gegen diese Verhaltensrichtlinie jedoch auch arbeits- oder disziplinarrechtliche Maßnahmen im Rahmen der geltenden Regelungen. Dies kann, je nach Schwere des Verstoßes, zur Abmahnung, Umsetzung bis hin zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen.

Ausnahmen von der Einhaltung des Verhaltenskodex werden nicht ohne triftigen Grund gestattet. Entsprechendes kann nur die Geschäftsführung genehmigen.

Die Geschäftsführung wird diese Verhaltensrichtlinie regelmäßig überprüfen und über etwaige Änderungen entscheiden.